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Formula ATA 2013

Das Event in Italien auf dem Autodromo Riccardo Paletti in Varano de‘ Melegari fand vom 13. – 16. Sept 2013 statt und war das erste Event für unser noch junges Bremergy-Team.
In 3 voll beladenen Transportern ging es am 11. und am 12. September von Bremen aus Richtung Süden. Nach insgesamt 16 Stunden Fahrtzeit hieß es dann: Aufbau des Team-Lagers auf dem Gelände eines Fußballvereins. Am späteren Verlauf des Abends öffnete dann die Boxengasse der Rennstrecke ihre Pforten und die Teams konnten ihre Rennboliden sowie ihr Equipment und Werkzeug in die zugewiesenen Boxen räumen. Hier zeigte sich erstmals, dass Formula Student ein Team-Event ist – Jeder packt an.
Das Aufbauen der Garagen zeigte darüber hinaus die verschiedenen Möglichkeiten der Teams auf: Wir entluden unseren Rennwagen mit 7 Mann von einem Transporter, wobei andere, etabliertere Teams ihren Boliden mittels Pneumatikrampe vom Anhänger ihres Sattelschleppers luden.

Am 13. September wurde das Event offiziell mit einer Ansprache des Vorstandsvorsitzenden von Dallara eröffnet.

Am gleichen Tag begannen die Static-Events für die ersten Teams. Da alle statischen Events für unser Team erst für den 14. terminiert waren, blieb uns am Eröffnungstag viel Zeit, uns auf dem Gelände bei anderen Teams umzusehen und sich mit Teammitgliedern verschiedenster Nationen auszutauschen.

Am 14. sind wir in den Statics wie folgt abgeschnitten:
◦Engineering Design 81/150 Pkt
◦Cost&Sustainability Analysis 49,9/100 Pkt
◦Business Presentation 39,1/75 Pkt

Damit sind wir in allen Disziplinen im hinteren Mittelfeld gelandet. Mit diesen Platzierungen haben wir unter anderem Teams hinter uns gelassen, die schon seit mehreren Jahren im Wettbewerb vertreten sind.

Für uns als Team war dieses erste Event trotz dieser Enttäuschung ein großer Erfolg. Wir waren das Beste der sechs Teams, welche ebenfalls aus technischen Gründen nicht an den dynamischen Disziplinen teilzunehmen konnten. Für ein Erstjahresteam haben wir laut Meinung anderer renommierter Teams bereits sehr viele anspruchsvolle Konzepte integriert, die uns die Arbeit zum Teil leider sehr schwer gemacht und zu Problemen geführt haben. Insbesondere unser hoher Grad an Eigenentwicklungen wurde hierbei gelobt, allen voran unsere Batterie, die Leistungselektronik und das in den Radträger integrierte Getriebe.

Die verbliebenen 2 Tage haben wir uns als Team alle dynamischen Disziplinen angesehen und uns weiter mit Teammitgliedern anderer Formula Student Teams unterhalten. Durch die offene Atmosphäre war es möglich, uns sehr informativ mit anderen Teams zu unterhalten und über Konstruktionslösungen sowie aufgetauchte Probleme zu diskutieren. Durch diesen offenen und konstruktiven Austausch sind neue Ideen und Konzepte entstanden.

Von 24 teilnehmenden Teams in der Elektro-Klasse haben wir den 18. Platz belegt. Die Endplatzierung resultiert aus der Summe aller erreichten Punkte aus statischen, sowie dynamischen Disziplinen zusammen.

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