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Formula Student Germany 2017

Gut zwei Wochen nachdem wir aus Italien wieder da waren, ging es für uns zur FSG in Hockenheim. Die FSG ist immer ein besonderes Event und nachdem wir letztes Jahr leider nicht dabei waren, freuten wir uns umso mehr dieses Jahr wieder dabei sein zu dürfen. Zum Glück konnten auch mehr als doppelt so viele Teammitglieder mitkommen, als es in Italien der Fall war. Somit konnten Aufgaben besser aufgeteilt werden und das ganze Team war hoch motiviert, den BreMo endlich an den Start zu bringen.

Den ersten Tag nutzten wir, um kleine Änderungen am Auto vorzunehmen und auf das Scrutineering vorzubereiten. Leider wurden dann im Akku Scrutineering einige Dinge beanstandet, die verbessert
werden mussten. Trotzdem gingen wir schon einmal ins Mechanical Scrutineering, um die Zeit, in der am Akku gearbeitet wurde, sinnvoll zu nutzen. Auch hier wurden Kleinigkeiten bemängelt, die aber kein riesiges Problem darstellten und bald behoben werden konnten. Trotzdem ist es aber nicht möglich, das Scrutineering zu bestehen, solange der Akku nicht abgenommen wurde und sich im Auto befindet. So mussten wir noch etwas warten, bis letztendlich am Freitag der heiß ersehnte Aufkleber für das Mechanical Scrutineering am BreMo angebracht werden konnte. Leider stellte sich dann allerdings heraus, dass die verbleibende Zeit nicht reichen würde, um auch das Electrical Scrutineering zu durchlaufen.

In den statischen Disziplinen haben wir umfangreiches Feedback von den Judges bekommen, haben dieses bereits aufgearbeitet und werden bis zum nächsten Jahr einige Änderungen in unseren Präsentationen und Aufbereitung der Daten vollziehen. Auch hier haben wir klar erkannt, welche Fehler und Probleme uns im Weg standen. Daran müssen wir weiter arbeiten. Bis zum Ende hat das Team alle Kräfte mobilisiert, um die restlichen Aufkleber zu erhalten und für die dynamischen Disziplinen zugelassen zu werden, aber die Zeit arbeitete gegen uns.

Die Tage in Hockenheim waren sehr lang und kräftezehrend. Oft haben wir als eins der letzten Teams das Gelände verlassen und waren morgens um 6 Uhr wieder in der Pit. Das durchgängig schlechte Wetter und der Dauerregen waren zusätzlich belastend. Und trotz der enormen Enttäuschung konnte der Wille, endlich ein fahrendes Auto zu präsentieren, nicht gebrochen werden. Nur kurz nach unserer Rückkehr in Bremen, wurde weiter am Auto gearbeitet und der BreMo ist mittlerweile fahrtüchtig. Wir planen jetzt einige Besuche von Teststrecken, um Daten zu sammeln und den BreMo17 auch unabhängig von den Events als Vorbild für die Entwicklung des BreMo18 zu nutzen.

Ein großes Dankeschön gilt besonders Schanzer Racing Electric, BRS Motorsport e.V. , WHZ Racing Team, Lions Racing Team e.V. für die Unterstützung und Hilfe bei den Events und darüber hinaus. Diese Bereitschaft zur Hilfe und der Zusammenhalt unter den Teams macht einen riesigen Teil der Formula Student aus!

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